Von schön kann man zwar nicht wirklich sprechen, allerdings ist die Schauspielkunst einiger Spieler schon verblüffend. Überrascht hat mich, dass die “Kopstoß antäuschen und zusammenbrechen”-Nummer so verbreitet ist.
Ein besonders schönes Exemplar gibt es auch hier zu finden.
Das ist doch mal eine originelle Wortschöpfung – Hoolikopter. Wie die Bild berichtet kommen die Drohnen zur Beobachtung der Zuschauer in Halle nicht zum Einsatz, andernorts werden sie seit geraumer Zeit getestet, während der EM beobachteten die Schweizer damit das Umfeld der Spiele.
Neben einigen technischen Sicherheitsbedenken erfüllt mich die flächendeckende Beobachtung schon mit Unbehagen – und das obwohl ich im Normalfall gesetzeskonform unterwegs bin. Wie seht ihr das?
Bekanntlich war ich ja am Samstag im München beim Spiel Bayern gegen Hannover. Für die zartbesaiteten Blogger gab es eine Bayern München Stadiondecke zum Kuscheln. Da meine noch unbenutzt ist (Na gut, ich habe zeitweise darauf gesessen, man kann sie nämlich auch praktisch als Kissen nutzen) und ich keine Verwendung für Bayern-Fanmaterial habe, möchte ich das gute Stück verlosen.
Den Gewinner ermittle ich per Zufallsprinzip aus allen Kommentaren zu diesem Post, die bis einschließlich 31.03.2009 abgegeben werden. Vergesst nicht eine gültige E-Mail-Adresse anzugeben.
Zum Wochenend-Event sind mittlerweile weitere Zusammenfassungen fertig geworden:
Gerd Müller und Elvis – damit kann man das Wochenende knapp zusammenfassen. Aber ich fang dann doch lieber mal vorne an.
Gestern wurde ein erlauchter Kreis von Fußballbloggern von der T-Com in die Allianz-Arena eingeladen, um dort an einer kleinen Präsentation zum Produkt T-Home Entertain teilzunehmen. Dabei hatten wir Gelegenheit das Spiel der Bayern gegen Hannover aus der T-Com-Loge zu schauen.
Die Präsentation war nett und unaufdringlich und das Produkt scheint gar nicht mal schlecht zu sein. Mir ist es mit allem drum und dran noch etwas zu teuer und ich müsste neue Kabel durch die Wohnung ziehen. Wer allerdings ohne Premiere Bundesliga im Fernsehen schauen will, kommt wohl nicht dran vorbei.
Als besonderes Schmankerl wurde nach dem Spiel noch Gerd Müller in die Loge geführt, der für Fotos und Autogramme zur Verfügung stand.
Da selten so viele von uns in einer Stadt sind, war probek so nett im Anschluss noch ein Treffen zu organisieren. Starkbieranstich im Unions-Bräu – untypischerweise begeleitet von einem Country-Abend mit Elvis-Einlage. Das kam aber mit jedem Bier besser an
Heute hab ich das trockene Wetter genutzt und München ein wenig erkundet. Nach Fußball und Bier gestern habe ich heute dann das Kulturkonto ein wenig mit der alten und der neuen Pinakothek aufgefüllt. Nun sitz ich am Flughafen und habe noch 3 Stunden totzuschlagen.
Wie bei den 11 Freunden zu lesen ist, plane man in Berlin bereits die Meisterfeierlichkeiten. Natürlich gehen diese Planungen nicht vom um Zurückhaltung bemühten Verein aus, sondern von Berlins Partylöwen Nr. 1 Klaus Wowereit.
Hier steigt niemandem etws zu Kopf, man wird ja wohl noch träumen dürfen?
Für zusätzliche Fußball-Euphorie sorgt an Spree und Havel zurzeit Union Berlin. Herthas Stadtrivale aus dem Bezirk Köpenick baute am Wochenende mit dem 1:0-Sieg über Kickers Offenbach seine Tabellenführung in der 3. Liga aus und beglückt mit seinen Aufstiegsambitionen verstärkt die Fußball-Fans im Ostteil der Stadt. Berlin, bislang eher Vorreiter in Sachen Politik oder Kultur, befindet sich mittlerweile auch in Sachen Fußball auf dem Weg zu einer echten Metropole.
Dazu nur kurz angemerkt: In der Saison 99/00 spielte Hertha in der Champions League und Berlin hatte mit TeBe einen Zweitligaverein. Ok, es gab kein Happy End, Hertha versank wieder ein Stück im Mittelmaß und TeBe bekam keine Lizenz. Aber der Weg zur Fußball-Metropole dauert bereits länger an und ist von ständigem Auf und Ab geprägt.
Der ehemalige Hockey-Nationaltrainer und jetzige Hoffenheim-Sportdirektor Bernhard Petersbringt eine revolutionäre Idee auf den Tisch: Die Einführung des fliegenden Wechsels beim Fußball.
Er sieht dabei fünf Vorteile:
1. Höheres Spieltempo
2. Weniger Stammplatzdiskussionen
3. Vorteile für junge Spieler
4. Bessere Einflussnahme des Trainers
5. Bessere Entwicklung von Talenten
Fliegenden Wechsel kennt man im Fußball zwar, allerdings eher im Hallenbereich oder vom Bolzplatz. Klar klingen die von Peters benannten Vorteile plausibel, ich finde den Vorschlag dennoch nicht besonders gut.
Die Auswahl von elf Spielern im Vorfeld eines Spiels, die abgestimmt auf den aktuellen Gegner die bestmögliche Mannschaft darstellen, ist für mich ein elementarer Bestandteil des Fußballspiels.
Beim CL-Spiel Athen gegen Bremen am gestrigen Abend wurde Bremens Torwart Vander mehrfach von einem Laserpointer geblendet. Ich erinnere mich, dass vor Jahren z.B. bei passenden Wetterbedingungen Schneebälle gegen Eckball ausführende Spieler geworfen wurden – das fand ich damals noch ulkig. Natürlich ist es das nicht, ein Schneeball kann ebenfalls wehtun und in jedem Fall den Spieler unfair ablenken.
Mit dem Laser-Pointer hat nun aber High Tec in die Beeinflussung des Spiels von außen Einzug gehalten. Dies ist auch nicht der erste Fall: Bereits letzte Woche wurde Alexander Frei beim Ausführen eines Elfmeters geblendet und schon im Februar wurde die DFB-Elf in Österreich beschossen.
Klar ist: Diese Geräte sind gefährlich, es kann zu Verletzungen des Auges kommen. Im Wesentlichen verhält sich der einsetzende Spinner nicht anders als jemand der Flaschen, Feuerzeuge, Böller oder Golfbälle auf das Spielfeld wirft.
Dementsprechend sollten die Verursacher auch bestraft werden. Weiterhin muss die Mitnahme der Geräte in Stadien flächendeckend verboten werden und im Anwendungsfall mit Spielabbruch gedroht werden.