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Nationalmannschaftsspiele gegen Färöer und Österreich

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Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist mit zwei Siegen in die Qualifikationsgruppe C für die Weltmeisterschaften 2014 in Brasilien gestartet. Zum Auftakt feierte das Team von Bundestrainer Joachim Löw in Hannover einen ungefährdeten 3:0-Sieg gegen Fußballzwerg Faröer. Vier Tage später setzte sich das DFB-Team in Wien äußerst glücklich mit 2:1 gegen Österreich durch.

3:0 gegen die Faröer: Chance für Reus und Götze

Gegen die Faröer kehrte Abwehrspieler Per Mertesacker nach seiner langen Verletzungspause wieder in die Nationalmannschaft zurück. Auch der Dortmunder Mario Götze, der gegen die Faröer das Führungstor erzielte, stand nach langer Verletzungspause gleich in der Anfangsformation und hat damit den Konkurrenzkampf im Mittelfeld weiter verschärft. Mit einem Doppelpack stellte Mesut Özil gegen die Faröer den 3:0-Endstand her. Allerdings sündigten die deutschen Spieler im ersten Qualifikationsspiel gegen den großen Außenseiter bei der Chancenverwertung. Auch Marco Reus, der zum Spieler der Saison 2011/2012 gewählt wurde, erhielt von Trainer Joachim Löw eine Chance von Beginn an eine Chance. Der Dortmunder belebte das Offensivspiel deutlich. Dafür musste Lukas Podolski nach seinen schwachen Spielen bei der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine zunächst mit einem Platz auf der Ersatzbank Vorlieb nehmen.

2:1 gegen Österreich: Schwaches Spiel mit glücklichem Ende

Auch im zweiten Qualifikationsspiel in Wien gegen Österreich erhielt Marco Reus den Vorzug vor Lukas Podolski. Der Mittelfeldspieler vom englischen Top-Klub FC Arsenal wurde erst 75. Minute für Angreifer Miroslav Klose eingewechselt. Auch die Vierer-Abwehrkette baute Bundestrainer Joachim Löw im Vergleich zum Spiel gegen die Faröer um. Mats Hummels und Holger Badstuber rückten in die Innenverteidigung, für Per Mertesacker durfte sich der Marcel Schmelzer auf der linken Abwehrseite bewähren. Doch der Dortmunder stand in seinem achten Länderspiel oft auf verlorenem Posten, und konnte sich damit nicht für weitere Einsätze empfehlen.

Während sie gegen die Faröer noch zahlreiche Torchancen ausgelassen hatten, präsentierten sich die deutschen Spieler gegen Österreich äußerst effektiv. Marco Reus und Mesut Özil hatten das schwache DFB-Team mit 2:0 in Führung gebracht. Ansonsten wechselten sich im deutschen Spiel schwere Abwehrfehler und Fehlpässe ab. Nach dem Anschlusstreffer durch den Bremer Zlatko Junuzuvic zum 2:1 kam das deutsche Team gleich mehrmals in Bedrängnis, und konnte am Ende den knappen Sieg nur mit Glück über die Zeit retten. Dabei enttäuschten vor allem die Führungsspieler um Kapitän Philipp Lahm. Auch Toni Kroos konnte sich nicht für weitere Auftritte in der Startelf empfehlen.

Gerade das Spiel gegen Österreich hat gezeigt, dass das schon lange bekannte Problem auf der linken Abwehrseite nachwievor nicht gelöst ist. Auch das Fehlen von Bastian Schweinsteiger, auf den Bundestrainer Joachim Löw gegen die Faröer und Österreich nach der langen Verletzung verzichtet hatte, machte sich deutlich bemerkbar. Der Mittelfeldspieler des FC Bayern München, der wieder auf dem Weg zu alter Stärke ist, wird wohl in den nächsten Qualifikationsspielen in Irland (12. Oktober) und gegen Schweden (16. Oktober) wieder dabei sein. Dagegen erhielt Kapitän Philipp Lahm sowohl gegen die Farröer als auch gegen Österreich jeweils eine Gelbe Karte und ist damit gegen Irland gesperrt. Außerdem muss sich wohl auch Lukas Podolski weiter mit einem Platz auf der Bank begnügen.

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