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Schlaf&Ernährung

Schlaf&Ernährung

rory » 16.01.2006, 15:35
Hi,

da habe ich so meine Probleme bei meinem 13-jährigen Sohn. Mich wuerde es interessieren, wie es andere Eltern mit dem Schlaf halten. Mein Sohn steht um 06.15 Uhr auf und kommt gewöhnlich um 15.00 Uhr aus der Schule nach Hause. Um 21.00 Uhr sollte er ins Bett, wenn da nicht die Champions-Liga, UEFA-Cup usw. Spiele wären. Ich kann mich daran erinnern, dass diese Spiele damals frueher angepfiffen wurden. Heutzutage wird ellenlang gelabert und die interessanten Spiele hören dann erst um 23.00 Uhr auf. Was soll man da machen. Gar nicht gucken oder eine Halbzeit. Und dann will man die Sportschau auf 22.00 Uhr verlegen. Gute Nacht.

Geschmäcker sind ja verschieden, aber muessen es immer Hamburger von Lidl auf die Schnelle sein. Die und Pommes sowie Suessikeiten kommen bei den Kindern natuerlich besser an als ein Salat und gekochte Kartoffeln. Ändern sich die Essensgewohnheiten der Kinder oder muss man da mit Ge-und Verboten einschreiten.


Re: Schlaf&Ernährung

Namor » 16.01.2006, 17:01
Hallo rory,

tja mit dem Einschlafen ist das so eine Sache mein Sohn (9 Jahre alt) sieht dann meistens nur eine Halbzeit und muß gegen 7.15 Uhr aufstehen. Meistens schläft er erst um 22.00 Uhr ein, weil er einfach noch nicht müde ist.
Es gibt heute viel mehr Junk-Food als noch vor 10 Jahren. Die Essensgewohnheiten ändern sich eher durch die Faulheit der Eltern. Bei meinem Sohn muß ich, trotz vieler Bewegung, relativ strikt auf die Ernährung achten. Es gibt bei uns z.B. nur Fruchtschorlen oder Wasser, aber natürlich auch mal Pizza oder eher seltener einen Burger. Aber dafür jeden Abend für ihn und meine kleine Tochter (2 1/2 Jahre alt) einen Obst-oder Gemüseteller. Ist immer mehr Zeitaufwand, aber ich denke, einfach nur zu sagen in der Küche liegt Obst oder Gemüse, damit ist es nicht getan. Die meisten Eltern verweisen auch auf den berühmten Joghurt im Kühlschrank, der Zucker ohne Ende hat. Ich stelle jedenfalls immer wieder fest, dass auch im Kindersport unglaublich viele dicke Kinder gibt und halte den obligatorischen Bonbonregen nach Fußballturnieren nicht für sehr hilfreich. Auch höre ich immer wieder, dass Ausnahmen gemacht werden (Weihnachten, Geburtstag, Übernachtung bei Freunden). Da wir jedoch insbesondere ernährungstechnisch in einer absoluten Überflussgesellschaft leben, ist es nur eine Frage der Zeit wann aus einer Ausnahme die Regel wird. Und wie billig fett-und zuckerreiche Ernährung ist, sieht man in den USA: Je ärmer desdo fetter (oft kann man schon nicht mehr von dicker reden)
Ich fand Deine Antwort übrigens überaus interessant und nicht zu lang. Natürlich sollte man sich irgendwann auf eine Sportart konzentrieren.Die Frage ist allerdings ob es besser ist im Alter von 9-14 Jahren 4 mal in einer Sportart zu trainieren (in vielen Leistungsmannschaften durchaus üblich)oder jeweils zweimal in zwei Sportarten. Klar kann man dann nicht bei jedem Turnier oder jedem Spiel in beiden Sportarten dabeisein, was auch nicht unbedingt schädlich ist.
Viele Grüsse
Namor

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