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Eine Frage (1): Regionalligavisionen

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Eine Frage...Die erste Mini-Serie vom “Eine Frage”-Interview ist zu Ende. In dieser Serie fragte ich die Verantwortlichen der aktuellen Regionalligisten nach ihrer Vision für die Zukunft ihres Vereins. Konkret lautete die Frage: Wo steht Ihr Verein in fünf Jahren?

Vielen Dank für die Antworten der teilnehmenden Vereine:

Peter Tauber von Dynamo Dresen

Christian Bönig von St. Pauli

Bruno Hübner vom SV Wehen-Taunusstein

Herbert Pumann von Hessen Kassel

Lars Töffling von Union Berlin

Klaus Weiss vom SSV Reutlingen

Hanspeter Göggelmann von RW Ahlen

Ursprünglich ging die erste Frage an die 18 Bundesligisten raus. Sie lautete:
Stars wie van Nistelrooy und Baros bleiben der Bundesliga fern, die Liga im Spagat zwischen konsolidierten Finanzen und attraktiven Kadern. Wie wird sich die Bundesliga Ihrer Meinung nach im Vergleich zu den anderen Top-Ligen entwickeln?

Von den angeschriebenen 18 Vereinen antworteten drei. Einer von den Dreien nur um mitzuteilen, dass man sich aus grundsätzlichen Erwägungen nicht an der Befragung beteilige.

Umso größer ist mein Dank an Eintracht Frankfurt und den VfL Bochum für die Antworten, die auch noch unheimlich schnell in meinem Posteingang auftauchten.

Auch wenn es nicht zu einer Serie reicht, will ich Euch die Antworten nicht vorenthalten.

Marcel Koller, Cheftrainer vom VfL Bochum:

Die Attraktivität der Bundesliga ist in erster Linie nicht von Stars abhängig.

Die Zuschauerzahlen sind in den letzten Jahren auch ohne Weltstars die höchsten in Europa gewesen.

International werden die Vereine für die Attraktivität werben, in dem sie bei europäischen Wettbewerben erfolgreich spielen. Dafür sind nicht nur Stars verantwortlich, was uns auch das als kompaktes Team auftretende Barcelona gezeigt hat.

Die WM hat für die Bundesliga hervorragende Werbung betrieben, denn Stadion und Stimmung sind unvergleichlich.

Langfristig wird sich dies sicher auszahlen. National muss der Wettbewerb attraktiv bleiben und sich nicht nur auf eine kleine Gruppe von erfolgreichen Vereinen beschränken.

Michael Feick, Pressesprecher von Eintracht Frankfurt:

Die Bundesliga ist die gesündeste Top-Liga Europas und hat mit Abstand die meisten Zuschauerzahlen.

Also kann der Weg, den die Klubs in Deutschland gehen, ja gar nicht so falsch sein. In der Zukunft sollte man noch stärker als bisher darauf setzen, den eigenen Nachwuchs zu fördern und seine „Superstars“ selbst auszubilden.

In Frankfurt zum Beispiel wissen die Fans es zu schätzen, dass die Mannschaft zu über 50 Prozent aus Spielern, die aus der Region stammen, besetzt ist.

Wenn es der Bundesliga gelingt, in den kommenden Jahren Stars wie Ballack, Lahm, Podolski, Schweinsteiger oder Janssen herauszubringen, wird der Boom anhalten.

Es wird mit Sicherheit weitere “Eine Frage”-Interviews geben, ob ich allerdings die angesprochenen 16 Bundesligaklubs nochmals belästige bleibt fraglich.

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