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Bundesliga-Ausrüster – Saison 2007/2008

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Während sich in der Sommerpause fast alles um Transfers dreht, sollte man nicht vergessen, dass auch auf der Ausrüsterbühne Bewegung herrscht. Die Sportartikelhersteller investieren einiges um ihre Kleidung an den Bundesliga-Mann zu bringen, gelangt ihr Name doch so auf die Mattscheibe und mittelfristig auch auf die Brust und in das Hirn der Fans.

Die Bundesliga teilen in der kommenden Saison zehn Ausrüster untereinander auf. Die meisten Teams beliefert Adidas (5), Nike darf noch 3 Teams ausrüsten, Saller und Jako je 2 und der Rest (Puma, Kappa, Umbro, Diadora, Masita, Uhlsport) nur eines.

Grafisch sieht das dann so aus:

Bundesliga-Ausrüster in der Saison 2007/2008

Die Globalisierung hat hier nur bedingt zugeschlagen: 11 Vereine haben einen deutschen Ausrüster (Adidas, Puma, Saller, Jako, Uhlsport), 3 einen us-amerikanischen (Nike) und 2 einen italienischen (Kappa, Diadora). Großbritannien (Umbro) und die Niederlande (Masita) sichern sich je einen Vertreter.

Kommen wir nun zu den Gewinnen und Verlusten

Mit den drei Absteigern verschwindet eine Marke komplett aus der 1. Bundesliga: Lotto. Der italienische Ausrüster versorgte in der vergangenen Saison Mainz und Gladbach. Der dritte Absteiger Aachen wurde von Jako ausgerüstet. Da mit dem Karlsruher SC aber ein anderer Jako-Verein aufsteigt, bleibt die Bilanz für die Baden-Württemberger ausgeglichen.

Die beiden anderen Aufsteiger werden von Marken ausgestattet, die in der Vorsaison gar nicht dabei waren: Masita (Hansa Rostock) und Uhlsport (MSV Duisburg).

Neben der natürlichen Fluktuation durch Auf- und Abstiege gab es auch zwei Wechsel bei den Bestandsmannschaften: Hamburg wechselte von Puma auf Adidas, Bochum von Nike auf Umbro.

Die Ausrüster und ihre Vereine in der Übersicht

  • Adidas: Schalke 04, Bayern München, Bayer Leverkusen, 1.FC Nürnberg, Hamburger SV
  • Nike: Borussia Dortmund, Hertha BSC Berlin, VfL Wolfsburg
  • Saller: Arminia Bielefeld, Energie Cottbus
  • Jako: Eintracht Frankfurt, Karlsruher SC
  • Puma: VfB Stuttgart
  • Kappa: Werder Bremen
  • Umbro: VfL Bochum
  • Diadora: Hannover 96
  • Masita: Hansa Rostock
  • Uhlsport: MSV Duisburg

Fazit

Interessant ist die Lage zwischen den beiden deutschen Dauerkontrahenten Adidas und Puma. Während Adidas im oberen Tabellendrittel breit streut, konzentriert Puma sein Engagement. Zumindest in der letzten Saison hat Puma auf das richtige Pferd gesetzt.

Angefixt von den ganzen Markennamen sollten wir jetzt schnell noch das neue Trikot unseres Lieblingsvereins kaufen und dann schlafen gehen.

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